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Geschlossene Fonds
Unter geschlossenen Fonds versteht man Fondsanlagen, die eine feste Laufzeit aufweisen und in der Regel nur während der Zeichnungsphase erworben werden können. Die Laufzeiten geschlossener Fonds sind abhängig vom jeweiligen Investitionsobjekt, welches sowohl ein Bürogebäude wie auch ein Kreuzfahrtschiff oder aber eine Solaranlagen sein kann.

In allen Fällen investieren Anleger, die sich für geschlossene Fonds entscheiden, in Sachwerte, die sich unabhängig der Turbulenzen an den Börsen entwickeln können. Häuser, Schiffe und Flugzeuge, die von den Emissionshäusern erworben werden, werden schließlich an Unternehmen vermietet oder verchartert, so dass Erträge auch in eher negativen Konjunkturzyklen erreicht werden können. Windfonds und Solarfonds hingegen produzieren elektrische Energie, die dann ins öffentliche Netz eingespeist werden kann, um hieraus wiederum Rendite zu generieren.

Die Anlage geschlossener Fonds

Geschlossene Fonds weisen im Vergleich zu Investmentfonds einige Besonderheiten auf, die Anleger bei der Wahl dieser Investitionen beachten sollten. So weisen geschlossene Fonds in der Regel feste Laufzeiten auf, die je nach Investitionsobjekt zwischen fünf und 20 Jahren betragen kann. Innerhalb dieser Frist ist ein Verkauf der Fondsanteile nur schwer möglich, oft müssen Verluste hingenommen werden. Die Zeichnung der Anteile wiederum ist lediglich währen der Zeichnungsperiode möglich, anschließend werden die Fonds geschlossen.
Anders als bei offenen Fonds ist es Anlegern allerdings meist möglich, sich über die jeweiligen Investitionsobjekte zu informieren, da es sich lediglich um eine einzelne Immobilie, ein Containerschiff oder aber einen Solar- bzw. Windpark handelt. Hierdurch ist es möglich, sich genauer über die Chancen und Risiken der Investitionsobjekte zu informieren und diese bei der Anlage zu beachten.

Die geschlossene Fonds Beteiligung
Das Investments in geschlossene Fonds

Die Arten geschlossener Fonds

Anleger, die auf der Suche nach geschlossenen Fonds sind, haben eine große Auswahl an unterschiedlichen Fonds. Einige dieser Fonds investieren in Immobilien, andere wiederum in Flugzeuge oder Schiffe. In allen Fällen werden diese Objekte Eigentum der Fondsauflagegesellschaft, wodurch auch die Anleger selbst, die durch die Zeichnung als Kommanditist auftreten, Eigentümer werden. Daher werden geschlossene Fonds auch als Sachwertfonds bezeichnet, denn die Sachwerte gehören zum Eigentum des Fonds und sorgen hier für Stabilität. Gleiches gilt bei Wind- oder Solarparks, bei denen die Anleger Eigentümer dieser Parks werden und von der Einspeisung der Energie in die öffentlichen Netze profitieren.

Hier über geschlossene Immobilienfonds informieren
Umweltfreundlich in Energiefonds investieren

Der Vergleich geschlossener Fonds

Aufgrund der großen Anzahl an Anlagemöglichkeiten und Emissionshäusern ist es ratsam, vor der Zeichnung der Fondsanteile einen geschlossener Fonds Vergleich durchzuführen. Mit ihm ist es möglich, die unterschiedlichen Investitionsobjekte genauer zu überprüfen und deren Chancen am Markt zu kalkulieren. Zudem können bei einem geschlossene Fonds Vergleich weiterhin die verschiedenen Fonds hinsichtlich ihrer Ertragsstärke überprüft werden, gleichzeitig bietet sich aber auch die Möglichkeit, das Emissionshaus selbst genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wer bereits verschiedene Fonds erfolgreich platziert hat, wird sicher auch weitere Konzeptionen erfolgreich an den Markt bringen.

Hier über die Steuern geschlossener Fonds informieren
Geschlossene Fonds anlegen

 

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